deutscher Jurist; zählt zu Deutschlands bekanntesten Medienanwälten; führte zahlreiche Grundsatzprozesse zur Durchsetzung von Persönlichkeitsrechten in der Medienberichterstattung, erstritt u. a. die sog. "Caroline-Urteile" für Prinzessin Carolinevon Hannover und ein Rekordschmerzensgeld für Prinzessin Madeleine von Schweden; auch zahlreiche Mandaten aus der Wirtschaft (Topmanager und Unternehmen)
* 27. August 1956 Berlin
Herkunft
Matthias Prinz wurde am 27. Aug. 1956 in Berlin geboren. Er ist das älteste von drei Kindern des Journalisten Günter Prinz (1929-2020) und der Fotografin Carlotta, geb. Borchert. Der Vater war u. a. Reporter beim "Tagesspiegel", Redakteur der Illustrierten "Quick" und 1971-1981 Chefredakteur der "Bild"-Zeitung; später wechselte er in den Vorstand des Axel Springer Verlages. P. wuchs mit seinen Geschwistern (ein Bruder, eine Schwester) in Berlin, München und Hamburg auf. Der Bruder Leonard wurde Journalist und gründete eine Agentur für Unternehmenskommunikation. Ein Jugendfreund P.' war der Verlegersohn Axel Springer jun., der unter Pseudonym als Pressefotograf arbeitete und 1980 Suizid beging.
Ausbildung
P. besuchte das Kurt-Huber-Gymnasium in Gräfelfing und das Gymnasium Blankenese in Hamburg. Danach studierte er Jura in Hamburg, neben dem Studium arbeitete er als freier Journalist. Nach dem Ersten Staatsexamen 1980 war er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für internationales ...